Die erste Nacht im Zelt verlief ohne weitere Zwischenereignisse. Bei herrlichem Wetter starteten die Ninjas mit einem stärkenden Morgenessen in den Tag. Das Dorf der Samurai war schon etwas heruntergekommen, da sie schon lange keinen Besuch mehr empfangen hatten. Nach dem Morgenessen machten sie sich also an die Lagerbauten. Ein Altar wurde errichtet, ein Kreuz, ein Kerzenständer für die Osterkerze, ein Plätzchen für die Maria-Statue und einen Ständer für die Liederbücher. Währenddessen lernten die Ninjas wichtige Überlebenstechniken: Wie man einen Verletzen Kameraden verarztet, wie man mit Militärblachen einen Unterschlupf baut, wie man Karten liest und wie man Knöpfe knöpft.

Am Nachmittag spielten die Ninjas als Kampftraining ihre erste Runde Drapeau. Für viele gab es noch etwas Neues dazuzulernen und es wurden viele Punkte gemacht. Parallel gestalteten sie auch noch ihre Gruppen T-Shirts, mit Schablonen, Spraydosen und Textilstiften wurden regelrechte Kunstwerke erschaffen. Nach einer verdienten Dusche wurde auch noch die frisch ausgestattete Lagerkapelle im Eröffnungsgottesdienst eingeweiht.

Nach dem Abendessen versammelte sich die Lagergemeinschaft am Lagerfeuer und die Ninja-Dörfer erzählten von ihrer Vergangenheit und ihrem Weg zum Samurai-Dorf. Auch die Masamunis und die Küche stellte ihre Geschichte kurz vor. Da die Ninjas alle ihre Kräfte verloren hatten, fand der Schogun noch eine Überganglsösung: Ein «Energy-Tee» zur Stärkung der Sinne und Kräfte. Nach einem Ritual konnte dieser getrunken werden, und der Wind zog prompt auf – es muss also funktioniert haben. Nach ein paar weiteren Liedern begaben sie sich schliesslich in die wohlverdiente Abendruhe,