Bis tief in die Nacht brütete der älteste Samurai noch über die mysteriösen Papiere. Er erkundigte sich in alten Geschichtsbüchern, Papieren und Zeichnungen der Samurai-Bibliothek. Zur Atmosphäre gehörte natürlich auch Kerzenlicht, was schliesslich zum Durchbruch verhalf: Beim einnicken hielt er eines der Papiere versehentlich über die Kerze, und ein Zeichen erschien. Es war offenbar eine Karte. Mit frischer Motivation fand er so auch noch heraus, was oben auf dem Papier stand, das Papier heisst «Dornenkarte».
Am nächsten Tag machten die Ninjas noch die ganzen Karten sichtbar, sie schienen zu einem Berg in der Nähe zu zeigen. Anfangs verliefen die Wege gleich, doch etwas später teilten sie sich auf. Nach dem Morgenessen beschlossen die Samurai und Ninjas also, der Karte nachzugehen und begaben sich auf die Tageswanderung.
Der Anstieg war nach einer kurzen geraden Strecke durch Horw sehr steil. Nicht viel später war die Aussicht, wenn man mal zwischen den Bäumen hindurchsehen konnte, allerdings herrlich. Am Ende der Karte passierte dann etwas Seltsames: Beide Karten waren wieder leer, nur ein weisses Papier. Mit einem Feuerzeug und dem gleichen Trick kam aber wieder eine Karte zum Vorschein. Nach einer kurzen Verpflegungspause brachen die Ninjas wieder auf und folgten dem angezeigten Weg, der beide Gruppen wieder zurück zum Lagerplatz führte, doch hier schien nichts zu warten.
Nach einem aussergewöhnlichen Abendessen zum 20. Jubiläum von Manuel im Lager, Schnitzel-Pommes für die ganze Lagergemeinschaft, spielten die Ninjas noch eine Runde Werwölfen am Lagerfeuer. Als die Dorfbewohner nach der ersten Nacht wieder erwachten, war die Papier plötzlich wieder leer. Mit dem Feuerzeug wurde die Karte noch einmal sichtbar gemacht, diesmal zeigte sie in den Wald oberhalb des Lagerplatzes. Energiegeladen stürmten die Ninjas zum Platz der Dornenwächter. Zu ihrer Enttäuschung waren die Öffnungszeiten allerdings schon vorbei. Sie würden also am nächsten Tag nochmal vorbeischauen müssen…