Auch mit tollen Lagerbauten und T-Shirts waren die Ninjas den verschollenen Kraftgegenständen nicht nähergekommen. Einer der Samurai hatte von einem Historiker in einem Nachbarsdorf gehört, der womöglich weiterhelfen könnte. Mit gepackten Rucksäcken machten sich die Ninjas nach dem Mittagessen auf den Weg.
Dort angekommen war der Historiker zuerst nirgends zu finden, womöglich schlief er noch. Also beschlossen sie, auf einem Fussballplatz im Nachbarsdorf ein Fussball- und Kubb-Turnier zu veranstalten. In der Hinrunde am Morgen spielte jedes Ninja-Dorf gegeneinander in beiden Sportarten. Das Wetter dabei war herrlich, fast ein bisschen zu heiss.
Nach dem Mittagessen meldete sich dann plötzlich ein stiller Beobachter, und stellte sich als der besagte Historiker vor. Er hatte gehört, dass die Ninjas nach ihm suchten, und wollte sicher gehen, dass er sein Wissen den richtigen überlässt. Er hatte sogar noch etwas für uns gefunden: Zwei alte stücke Papier mit einem Titel in japanischen Zeichen. Was diese bedeuten, konnten die Samurai nicht entziffern und auch der Historiker verstehe nur Hebräisch und Griechisch – es stamme aber ziemlich sicher vom Samurai-Dorf. Das angefangene Turnier spielten die Ninjas am Nachmittag zu ende und die Gruppe Nihodeshi-ranimo konnte sich im Finalspiel behaupten.
Nach dem Abendessen studierten die Gruppen Teile einer Szene der geistigen Linie ein. In der Szene diskutierten die Vorgesetzten von Pater Kenntenich darüber, ob er in den Orden aufgenommen würde. Einige sprachen sich dafür aus, einige dagegen, doch die endgültige Entscheidung wird erst in der morgigen Szene bekanntgegeben. Nach der Theatereinlage verwöhnte uns die Küche noch mit selbst-gemachtem Tiramisu, und nach dem Abendgebet machten sich die Ninjas ins Bett.