Immer noch ein wenig erschöpft vom 24-Stunden Game startete auch dieser Tag etwas ruhiger. Nach dem Morgenessen gestalteten die Ninjas das Lagerandenken, angelehnt an die Geistige Linie, die aus Ausschnitten aus dem Musical «Auf dem Hochseil» über Pater Kentenich besteht. Auch unsere Lagerandenken sind so konzipiert, dass sie auf einem Hochseil balancieren können, mit einer bemalten Figur auf dem Seil und einer kleinen Glasflasche mit Steinen, die den Schwerpunkt unter das Seil bringen.

Nach dem Mittagessen gab es dann doch noch ein wenig Action. Ohne die Kraftgegenstände würde der Kampf gegen die Anti-Ninjas schwierig werden. Die Samurai erzählten den Ninjas von einem Antiken Super-Tee, der unter anderem die Ninjas unsichtbar für die Anti-Ninjas machen soll. Vor 700 Jahren sei er zum letzten Mal gebraut worden. In einem Geländespiel auf der frisch gemähten Wiese konnten Teelabor-Utensilien gekauft werden. Etwas aussergewöhnlich war das Erwerben der Tee-Zutaten: Auf einem gekauften Blatt Papier mussten die Zutaten gemäss einem Beispiel gezeichnet werden, und die Qualität der Zeichnung bestimmte die Menge der Zutat. Jeder Tee schmeckte zwar super, doch die erhoffte Wirkung blieb aus.

Nach dem Abendessen und ein paar wenigen Regentropfen erhielt die Lagergemeinschaft noch Besuch von zwei Reisenden der Schönstatt-Mannesjugend aus Deutschland. Rund ums Lagerfeuer präsentierten sie ein Schloss und ein Rätsel, das womöglich bei unserem Kampf helfen könnte. Die Ninjas fanden die Kombination heraus und konnten die Schatztruhen voll Paulaner Spezi plündern. Es wurde noch weiter am Lagerfeuer gesungen, zwischendurch wurden Spiele wie Rüebli-Ziehen gespielt. Im Abendgebet konnten die selbstgebastelten Hochseilartisten dann auch noch bei Kerzenlicht betrachtet werden, was in echt noch einmal besser aussah als auf dem Foto etwas weiter unten.