Nach einer anstrengenden Nacht liessen es die Schotten etwas ruhiger angehen und schliefen am Morgen etwas aus. Nach dem Frühstück begaben sich die Schotten in ihre Gruppen und machten einen Rückblick auf die vielen Dinge, die sie in der letzten Woche alle erlebt hatten. Mit verschiedenen Materialien, die sie im Wald gefunden haben, stellten sie für sie wichtige oder bedeutsame Situationen dar, entweder jeder für sich oder gemeinsam in der Gruppe.

Gleichzeitig wurde im Gemeinschaftszelt das diesjährige Lagerandenken gebastelt: Ein selbst verziertes Weihwasserfläschchen. Mit Fensterfarbe konnten Motive und Text entweder direkt auf das Fläschchen oder auch auf eine flache Folie gezeichnet werden. Noch müssen die Kunstwerke trocknen und können also erst später ganz vollendet werden, doch die bisherigen Erlebnisse sahen super aus.

Am Nachmittag war es dann vorbei mit der Ruhe. Als die Schotten im Gruppenzelt versammelt waren, stürmte eine Gestalt vorbei, gekleidet wie ein Engländer. Wir verfolgten ihn bis in den Wald und trafen dort eine Festung an – in dessen Herz standen die in der Nacht gestohlenen Banner. Die Engländer hatten uns nun also doch gefunden, und würden die Flaggen um keinen Preis hergeben. Uns blieb also nichts anderes übrig als die Festung zu zerstören, für ein einfaches Stürmen war sie zu stark befestigt. In einem Geländespiel konnten die Clans also Bombenteile kaufen, diese präparieren und sie schliesslich in die verschiedenen Teile der englischen Festung werfen. Mit gemeinsamer Kraft gelang es dieses Mal, die Banner konnten zurückerobert und die Engländer zur Befragung gefangen genommen werden. Doch vom Lordkanzler war keine Spur…