Nach einer wilden Nacht war auch am nächsten Tag das Spiel noch nicht vorbei. Zwei Dörfer waren im Besitz von je zwei Kraftgenständen, und die Erschöpfung stand vielen wie ins Gesicht geschrieben. Die Samurai brachten Verpflegung zum Frühstück vorbei und konnten die Ninjas zur überreden, sie ihnen zur Aufbewahrung zu überlassen. Etwas später wurden die Dörfer zum Lagerfeuer gerufen, doch kaum waren alle angekommen, tauchten zwei pechschwarz gekleidete gestalten auf und rissen die Kraftgegenstände an sich. Einen konnten die Ninjas auf der Flucht fassen, doch der andere kam davon. Der kleine Erfolg sollte aber nicht lange andauern, noch eine dritte schwarz gekleidete Gestalt stahl in einem zweiten Versuch die restlichen Gegenstände. Die Ninjas beschlossen sich also, sich neben ihren Plätzen zu verschanzen, und der letzte Teil des Spiels wurde als Burgengame gespielt.
Um 12:00 war der grosse Kampf vorbei. Die Punkte würden erst noch gezählt werden müssen, die Ninjas assen nun jedoch wieder im Gemeinschaftszelt. Nach den anstrengenden vergangenen Tagen war der restliche heutige Tag etwas ruhiger. Am Nachmittag genossen sie viel Freizeit, einige legten sich hin, andere spielten Spiele oder schrieben ihre Postkarten fertig. Vor dem Abendessen luden uns unsere Vermieter ein, ihren Stall anzusehen. Sie erzählten viel über Kühe und den restlichen Hof, und wer wollte durfte sogar eine Kuh selbst melken und die frische Milch anschliessend probieren.
Nach dem Abendessen fand der Besinnungsabend statt. Nach einer Gruppenstunde, in der Fragen über das Lager besprochen wurden. Danach konnten zwischen verschiedenen Aktivitäten ausgesucht werden. Man konnte sich am Lagerfeuer unterhalten, im Gemeinschaftszelt etwas malen, in der Lagerkapelle etwas singen oder die Zeit alleine in Ruhe verbringen. Zum Abschluss traf sich die Lagergemeinschaft in der Lagerkapelle zum Abendgebet und ging danach fix und fertig ins Bett.