Die etwas schlechte Stimmung aufgrund der Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft war nach dem Sonntags-Morgenessen schnell verflogen. Ausnahmsweise gab es Zopf, Rührei und sogar etwas Speck. Nach den Ämtli fassten die einige Ninjas noch ihre Trinkflasche und liefen vom Lagerplatz zur Katholischen Pfarrkirche in Horw. Gemeinsam mit der Kirchgemeinde von Horw feierten sie den Sonntagsgottesdienst, einige Jungs lasen Fürbitten vor, es wurden Fragen beantwortet und kräftig gesungen.
Nach dem Mittagessen verkündeten die Samurai, dass sie die Anti-Ninjas und die Gegenstände suchen gehen würden. Nach dem gleich doppelten Patzer am vergangenen Tag, als die Samurai die Kraftgegenstände eigentlich bewachten sollten, aber alle unter ihrer Nase gestohlen wurden. Der Schogun gab also die Leitung an den ältesten Ninja, der nicht auch Dorfältester war. Während der Abwesenheit der Leiter spielten die Ninjas ein selbst entwickeltes Geländespiel, eine kurze Runde Drapeau, kochten ihr Abendessen selbständig und versammelten sich nach dem Essen mit den Werwölfen im Düsterwald rund ums Lagerfeuer.
Kurz vor Sonnenuntergang kehrten die Samurai, Masamunis und Dorfältesten von ihrer Suche zurück, doch es ging nicht gut für sie aus. Zwei der Verbündeten entpuppten sich als Spione und richteten auf ihrer Flucht den Anführer der Masamunis übel zu. Mit einem Faden am Leben hängend konnten ihn die Samurai zurück zum Lagerplatz bringen, und ihn nach dem Tee-Ritual mit einem grossen Schluck Energy-Tee wieder zurückholen. Wenigstens ein wenig Information konnten die Samurai noch beginnen; Einer der Spione liess einen Helm zurück, womöglich verstecken oder versteckten sie sich also im Wald in einer Höhle. Am selben Abend liess sich allerdings nichts mehr unternehmen, und die Ninjas gingen nach einem anstrengenden Tag erschöpft ins Bett.